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Dezember 2014

Unser Tagebuch macht Pause. Sind sie interessiert am Jahreszyklus der Rebarbeiten und der Rebschule, lesen sie im Tagebuch der letzten Jahre nach. Sie finden dabei viele Informationen zu unserem Betrieb und dem Winzerleben von Simon.

Oktober /November 2014

Unser Läset war geprägt von Problemen mit der Kirschessigfliege, die unsere Regent -und Maratrauben angegriffen haben. Eine Notlesung war nötig und die Sorgen um die restliche Ernte beschäftigte Simon bis in den Schlaf. Zum Glück konnten wir aber anschliessend gesunde und schöne Trauben ernten und waren unendlich erleichtert. Im Keller entwickeln die Säfte hervorragende Aromen, deren Düfte uns bis in unsere Wohnung im 2. Stock betören, einfach wunderbar. Sämtliche Läsetutensilien und die Traubenpresse sind gesäubert und wieder verräumt und zum Abschluss des Monates Oktober ist die Trüelete in Twann, das Erntedankfest der Winzer. Im November sind wir an verschiedenen Anlässen mit unseren Weinen vertreten und bereits sind Simons Gedanken bei den Rebsetzlingen in der Rebschule im Tannenhof. Die Arbeit des Herausnehmens der Stöckli wartet im November und ist der nächste anstrengende Chrampf für Simon und sein Team.

September 2014

Mit viel Vorfreude erwarten wir den Läset anfangs Oktober. Das schöne Herbstwetter und die Sonnenstrahlen tun uns und unseren Trauben gut. Simon ist mit den Läsetvorbereitungen beschäftigt: Barriqefässer organisieren, Läsetmaterial sichten und erneuern, Abbeermaschine, Weinpresse, Fässer etc. kontrollieren und vieles mehr.

Juli/ August 2014

Die saftig und intensiv grünen Rebberge machen Freude und Lust auf den Läset. Simon hat die Hauptarbeiten in Rebberg und Rebschule gut in der Zeit erledigt. Die neuen Rebsetzlinge wachsen kräftig und schön mit viel Grün. Die Trauben sind vom Regen gross geworden und ein goldener August und September sind nun das A und O. Mit viel Hoffnung sind wir guter Dinge auf einen erfolgreichen Läset, der anfangs Oktober beginnen wird.

 

Juni 2014

Wärme, Regen, Gewitter, Sonne, jetzt gibt es viele Arbeiten im Rebberg, die Simon und Mirek an die Hand nehmen. Im Weinkeller ist es ruhig, da alle Weine abgefüllt sind und erst im Läset die nächste Kellerarbeit wartet. Die Rebsetzlinge sind auf dem Feld und gedeihen bei diesem abwechslungsreichen Wetter bestens.

Mai 2014

Der Wonnemonat Mai ist da. In der Rebveredlung sind die gezweiten Rebsetzlinge nun im Vortreiberaum während ca. 3 Wochen bei bis zu 28 Grad am Wachsen, bevor sie aufs Feld kommen. Die erste Spritzung, Gras mähen, Triebe ausbrechen, Holz häckseln und vieles mehr beschäftigen Simon und Mirek zu dieser Jahreszeit. Der neue Jahrgang 13 ist ebenfalls abgefüllt und diverse Weinlieferungen stehen an. Für Degustationen freuen wir uns auf die Besuche unserer Kundschaft.

April 2014

Im Eiltempo ist der Monat April verstrichen. Wie jedes Jahr kamen Michel und Gilbert für die Zweiarbeit zu uns. Ferdinand half beim Einpacken der gezweiten Rebsetzlinge in die Kisten zum Vortreiben. Ende des Monates kam Mirek aus Polen, Simons Mithilfe in den nächsten drei Monaten. Mit der Firma Jaccard haben wir unseren kleinen aber feinen Jahrgang 2013 abgefüllt. Unsere Grafikerin Frau Ammon hat diverse Formulare und die Etiketten neu gestaltet und aktualisiert. Die Reben sind angebunden und wachsen in diesem angenehmen Frühlingsklima wunderbar. Mit Freude und Energie starten wir in den Monat Mai.

März 2014

Simon schneidet in Le Landeron die letzten Reben. Nach dem verheerenden Hagelschlag im letzten Jahr braucht er seine ganze Aufmerksamkeit, um den Rebstock richtig zu schneiden, damit sich die Pflanze weiter erholen und gedeihen kann. In der Rebschule ist das Unterlagenholz eingetroffen, das nun geschnitten und für die Veredlung vorbereitet wird. Erste Rebsetzlinge werden von eifrigen Gärtnern geholt und die Pflanzsaison beginnt langsam.

Januar/Februar 2014

Der Winterschlaf ist vorbei! Simon ist eifrig am Reben schneiden und Holz herausziehen. Fürs Zweien hat er Ruten verschiedener Traubensorten aus den verifizierten Rebbergen geholt. Diese werden nun bei uns in der Brunnmühle in kleinere Stücke mit je einem Auge geschnitten und nach Dicke sortiert. Dies erleichtert die Veredelung, da das Unterlagenholz und das darauf gepfropfte Rebstück möglichst den gleichen Durchmesser haben sollten. Auch die Ruten des Unterlagenholzes werden zugeschnitten und nach Dicke sortiert. Bei dieser Arbeit helfen ihm Frauen aus Twann mit.

November/Dezember 2013

Der Winter ist im Anzug. Simon hat die Stöckli mit seinem Team vom Rebschulfeld beim Tannenhof in die Brunnmühle geholt und sortiert und kontrolliert nun jedes einzelne Stück von Hand mit seinen Helferinnen und Helfern. Die jungen Weine sind im Säureabbau und riechen fruchtig und bekömmlich. Simon ist zufrieden, obwohl es nur eine kleine Ernte gab. Im Rebberg ruht die Arbeit vorerst, da Simon mit den Rebsetzlingen bis vor Weihnachten beschäftigt ist.

Oktober 2013

Nach Bangen und Warten beginnt bei uns der Läset. Leider wurden unsere Reben vom Hagel arg getroffen. Simon ist nervös, zudem ist die Maischenpumpe ausgefallen und er muss so schnell als möglich einen Ersatz finden. Das Wetter bereitet Simon zusätzlich Sorgen und wieviel Arbeit beim Ernten auf uns zukommt ist sehr ungewiss. Jede Parzelle ist anders betroffen und nicht jede Sorte reagiert gleich auf Hagel und Regen. Einmal mehr sind die schlaflosen Nächte eingetroffen und wir wünschen uns nun einen guten Läset.

September 2013

Die Trauben reifen und wir hoffen auf einen goldenen Herbst. Die Netze sind ausgelegt und Simon beendet nach und nach seine Arbeiten im Rebberg. Der Läset beginnt dieses Jahr später, also erst im Oktober.

August 2013

Bei diesen hohen Temperaturen und den heftigen Niederschlägen dazwischen kämpft Simon mit Pilzen an exponierten Stellen. Exaktes und regelmässiges Spritzen ist im Moment unerlässlich. Nach dem Hagelschlag wachsen die Reben eher buschig, was das Mehltaurisiko noch verstärkt. So sind schlaflose Nächte leider nichts ungewöhnliches und für Simon ist der Blick in seine geliebten Rebberge mit Sorgen verbunden.

Juli 2013

Leider wurden unsere Reben beim Hagelschlag vom 20. Juni arg in Mitleidenschaft gezogen. Vor allem die Reblagen in Le Landeron und La Neuveville wurden stark verwüstet. Nach einem Stillstand von 2-3 Wochen beginnen sich die Reben nun langsam zu erholen und wachsen wieder. Trotzdem wird es nur eine kleine Ernte geben und wir hoffen umsomehr auf einen schönen Herbst mit gutem Wetter.

Juni 2013

Endlich haben wir Sonne und Wärme. Simon ist mit den Arbeiten im Rebberg und in der Rebschule gut in der Zeit und kann alles ruhiger angehen als andere Jahre. Wegen des schlechten Wetters hielt sich das Wachstum bis jetzt überall in Grenzen, so dass alle Arbeiten rechtzeitig erledigt werden konnten. Da die Reben erst im Juni blühen, hatte das Regenwetter für die zukünftigen Trauben keinen negativen Einfluss im Gegensatz zu anderen Obstkulturen.

Mai 2013

Unser neuer Weinjahrgang 2012 ist abgefüllt, etikettiert und für den Verkauf bereit. Simon macht erste Auslieferungen, bevor er sich den nächsten Aufgaben im Rebberg und der Rebschule widmet. Sobald es wärmer wird, gibt es einen Wachstumsschub und überall gleichzeitig viel zu tun.

April 2013

Viel Regen hat uns diesen Monat begleitet. Im Rebberg ist Simon mit den Arbeiten gut in der Zeit. Die Reben sind geschnitten und angebunden, das Holz gehackt, alte Pfähle ersetzt. In der letzten Aprilwoche füllen wir den neuen Jahrgang 2012 ab und Simon ist mit den Kellerarbeiten zufrieden. Die Schlussphase der Weinbereitung ist für ihn immer sehr wichtig. Es wird feine, aromatische und schön abgerundete Weine geben, auf die wir uns alle freuen.

März 2013

Bereits hat der meteorologische Frühling angefangen und wir sind hungrig nach wärmenden Sonnenstrahlen und helleren Tagen. Simon ist mit dem Rebenschnitt beschäftigt und und gleichzeitig werden in der Rebschule das Unterlagenholz und die verschiedenen Rebsorten fürs Veredeln zugeschnitten.

Januar / Februar 2013

Die Zeit fliegt. Schon bald beginnt der 2.Monat des neuen Jahres. Simon ist trotz Kälte und viel Wind eifrig am Reben schneiden. Die Lagen les vergers, le rêche, rondans und die Hausreben sind fertig geschnitten. Mit Ferdinands Hilfe zieht Simon noch das alte Rebenholz in den Drähten heraus. Im Weinkeller sind die Säfte im Säureabbau und die feinen Aromen der jungen Weine kommen gut zur Geltung. So macht das Degustieren Freude!

Dezember 2012

Es ist Adventszeit! Unsere Söhne haben die Weihnachtsbeleuchtung installiert, die nun abends die Brunnmühle in eine schöne, weihnächtliche Stimmung verwandelt. Simon ist mit dem Sortieren der Rebsetzlinge intensiv beschäftigt. Jörg, Carla und Juliette helfen ihm in diesen Wochen. Zuerst werden die Stöckli von Hand an der Zweistelle kontrolliert. Nur gut zusammengewachsene Rebsetzlinge kommmen weiter. Anschliessend werden die einjährigen Triebe zurückgeschnitten und die Zweistelle wird zum Schutz nochmals in speziellen Wachs getaucht. In 25er Bündeln mit etwas Torf verpackt kommen die Rebsetzlinge in den Kühlcontainer, wo sie bis zum Frühling bei gleichmässiger Temperatur gelagert werden. Im Weinkeller kontrolliert Simon täglich die neuen Weine in den Fässern nach ihrem Geschmack und ihrer Entwicklung. Die diversen Weinlieferungen an unsere Kunden für die Festtage gehören ebenfalls in Simons Tagesprogramm und die Zeit vergeht im Nu. Benötigen Sie auch noch einen guten Tropfen? Wir erwarten Sie gerne in der Brunnmühle zur Degustation und Verkauf.

November 2012

Die Weine in den Fässern entwickeln sich zu Simons voller Zufriedenheit. Feine Bouquets in der Nase, zarte  Aromatik im Gaumen, da und dort noch etwas Restsüsse im Abgang - gerne verfolgt er täglich den Fortschritt seiner Säfte. Die Läset Aufräumearbeiten sind beendet, die Trüelete und das Neuland vorbei, nur noch die Vinifera Weinmesse steht an. Zeit für Simon, sich wieder um seine Rebschule zu kümmern. Der Aushebepflug ist organisiert, seine Mithelfer gefunden und so ist der grosse und arbeitsintensive Rebschultag für den 14. November vorgesehen. Die Arbeit an diesem Tag ist sehr kräfteraubend. Jedes einzelne Rebstöckli wird von Hand aus der Erde gezogen und in Bündeln per Camion zur Weiterverarbeitung zu uns in die Brunnmühle gebracht. Wer gerne sehen möchte, wie diese Arbeit vor sich geht kann unter der Rubrik Rebschule die Bildergalerie anschauen.

Oktober 2012

Wir stecken mitten im Läset. Zwischen wunderbaren schönen Erntetagen regnet es leider in Strömen vom Himmel. Diese Regenfälle schaden unseren Trauben und wir müssen diese gut sortieren. Zum Glück haben wir zuverlässige Leserleute, die Simons Instruktionen genau beachten und ausführen. Abends nach getaner Arbeit gibt es bei einem Glas Wein viel zu lachen und zu erzählen, aber auch im Keller sind Simon und seine Mithelfer bis zu später Stunde an der Arbeit.

September 2012

Es ist ruhig geworden in der Brunnmühle. Bei den Jungs ist der Arbeitsalltag mit Lehre, Schule und Hausaufgaben eingekehrt und Simon hat die Rebarbeit weitgehend abgeschlossen. Die Reben sehen schön gepflegt aus, die Trauben sind gesund und die Menge in einem guten Durchschnitt. Simon ist stolz auf seine geleistete Arbeit in diesem Rebenjahr. Im Wissen, dass dieses Jahr der Läset erst im Oktober beginnt, kann er den September nun gelassener angehen. Wir haben mehr Zeit unsere Weinkunden zu betreuen, unsere Restaurateure zu besuchen und diversen liegengebliebenen Kleinkram zu erledigen. Nach getaner Arbeit sitzen wir gerne auf dem Balkon und geniessen den Ausblick auf den See und die Reben. Am Wochenende vom 8.und 9.September erwarten wir unsere Weinkunden zu Besuch und freuen uns, mit Ihnen unsere gelungenen Weine zu degustieren. Zum Wohl und bis bald in der Brunnmühle!

August 2012

Die letzten intensiven Arbeiten werden erledigt. Bei der feuchten Witterung wuchsen Gras und Reben extrem stark. Ein zweiter Mähdurchgang ist nötig und auch die Reben müssen oberhalb der Drähte wieder zurückgeschnitten werden. Das ertragsregulierende Trauben -Abschneiden und das Entblättern rund um die Trauben gehören zu den jetzigen Aufgaben von Simon. In der Rebschule wachsen die Setzlinge wunderbar, aber auch da sind die neuen Triebe zurückschneiden, jäten, bewässern, spritzen und Wühlmäuse fangen Simons Aufgaben.

Juli 2012

Juli bedeutet für die meisten Menschen Ferienzeit. Für Simon ist es ein intensiver Arbeitsmonat. Mit dem wechselhaften Wetter gedeihen nicht nur die Reben wunderbar, auch das Gras zwischen den Rebreihen und das Unkraut wachsen schnell nach. Mähen, jäten, die obersten Triebe abscheren und ausbrechen, überall gibt es zu tun. Das feuchte Klima fördert leider auch Mehltau und die exakte, regelmässige Spritzarbeit ist unumgänglich. Vor allem in der Rebschule wachsen an den Rebsetzlingen viele Jungtriebe und Blätter, die sehr anfällig auf Mehltau sind. Auch da ist es sehr wichtig, die Triebe vor Krankheiten zu schützen. Nach der Blütezeit im Juni wird der Läset  Ende September, anfangs Oktober sein. Nach einer alten Regel sind 100 Tage nach der Vollblüte im Schnitt die Erntedaten. Wir sind also gespannt und freuen uns darauf!

Juni 2012

Mit dem astronomischen Sommeranfang beginnt der nächste Monat des Winzerjahres. Das Ausbrechen der überflüssigen Triebe beenden, die ersten Spritzarbeiten vornehmen, Gras mähen, da und dort ein Stöckli ersetzen, Boden lockern, unter den Stöcken Unkraut jäten, die Stämme von unnötigen Trieben säubern und vieles mehr füllt die Arbeitstage von Simon und Mirek. Auch in der Rebschule heisst es Unkraut  jäten, bewässern und spritzen.

MAI 2012

Es geht rund her. Simon hat alle Hände voll zu tun mit der Auslieferung des neuen Weinjahrganges 2011 und den Rebsetzlingen. Dieses Jahr ist die Pflanzsaison für Stöckli ideal. Der feuchte Boden und die eher kühlen Temperaturen bieten den Jungpflanzen ein optimales Anwuchsklima. Auch die Reben spriessen und wir können täglich zusehen, wie die Rebberge wieder grün werden. Da wartet bald ein grosses Stück Arbeit auf Simon und Mirek, unseren polnischen Mitarbeiter.

April 2012

Schon gehören die Ostertage der Vergangenheit an und Simon ist mit der Veredlung der Rebsetzlinge beschäftigt. Welche Sorten werden wohl im 2013 bei den Winzern gefragt sein? Da die veredelten Pflanzen einen Jahreszyklus zum Verwachsen benötigen, muss Simon schon jetzt entscheiden, von welcher Sorte er wieviele Veredlungen macht. Das kostet ihn jedes Jahr ein paar schlaflose Nächte. Zudem muss er jeweils doppelt so viele Stöckli veredeln wie er am Schluss braucht, da bei der Produktion nur ca. die Hälfte aller Rebsetzlinge brauchbar sind, also ein riesen Kraftaufwand. Trotzdem geht Simon immer wieder mit  Elan und Freude ans Werk, ohne seine Rebschultätigkeit würde ihm etwas fehlen.

März 2012

Obwohl sich nachts immer wieder eine dünne Eisschicht auf dem See bildet, vermag die Sonne nachmittags dieses besondere Schauspiel nach und nach  wegschmelzen. Wir freuen uns über die wärmenden Strahlen und die Frühlingsgefühle sicher genauso wie Sie! Simon ist mit dem Rebenschneiden beinahe fertig und hat im Keller mit dem Vorfiltrieren aller Weine des neuen Jahrganges begonnen. Die nun glänzenden und frischen Säfte erfreuen uns mit Stolz und Genugtuung. Was für ein Jahrgang!  Die hohen Oechslegrade der Beeren finden wir in den vollmundigen, aromatischen Jungweinen wieder und wir sind gespannt auf das Endergebnis, wenn wir anfangs Mai den Wein in die Flaschen abfüllen. In der Rebschule hat Simon mit seinem Team mit dem Zuschneiden des Rebveredlungsholzes und der Unterlagen angefangen: die Edelreiser enthalten ein Auge und werden nach Dicke sortiert.

Januar/Februar 2012

Bereits ist der erste Monat des neuen Jahres um. Simon hat mit dem Rebenschnitt angefangen, seiner liebsten Arbeit. Beim Schneiden kann man mit Wissen und Können den Rebstock gezielt leiten für ein langes Leben mit ausgewogenen Erträgen. Wichtig dabei ist, das Holz immer wieder auf den Stock selbst zurückzuschneiden und von dort aus die Ruten mit den Augen stehen zu lassen. Beim Anbinden zahlt sich dieses Geschick aus, so dass Simon die Ruten später relativ waagrecht an den Drähten anbinden kann. Eine gute Schnitt-Technik ist also das A und O für den Start des Rebstockes ins neue Rebenjahr. Im Weinkeller treffen wir bei unseren speziellen Treberwurtschmaus- Abenden unsere Weinkunden und freuen uns, wenn sie unsere Weine mitnehmen und auch durchs Jahr zu Hause geniessen.

Dezember 2011

Die herrliche Adventszeit beginnt. Dekorieren, Güetzele und vieles mehr geniessen wir als Familie in der Brunnmühle. Simon arbeitet in der Rebschule mit seinen Helfern die Rebsetzlinge zu kontrollieren, erneut zu wachsen, die Wurzeln zurückzuschneiden, zu zählen und für die Kühlung bis in den Frühling vorzubereiten. Wir wünschen allen unseren Mithelfern und unseren Kunden eine fröhliche Adventszeit und einen guten Jahresausklang. Bis bald im 2012!

November 2011

Mit der Zeitumstellung beginnen wir den Monat November. Leider bleibt wie jedes Jahr der Nebel lange liegen und wir sehen die Sonne nicht jeden Tag. Da im Rebberg momentan keine Arbeiten anstehen und Simon mit den Weinsäften im Keller beschäftigt ist, ärgern wir uns nicht über diese eher düsteren Tage. Nach dem ersten Frost wird Simon in der Rebschule die Rebsetzlinge vom Feld holen. Wie immer wird ihn diese Arbeit mit der Kontrolle der Veredlungsstelle bis Mitte Dezember beschäftigen. Dazu ist er mit unserem Weinsortiment an verschiedenen Anlässen wie am Neuland und der Vinifera anzutreffen.

Oktober 2011

Die jungen Weine reifen im Keller. Täglich kontrolliert Simon Nase und Gaumen jedes Weines auf Sauberkeit und Fortschritt. Schon jetzt zeichnen sich wunderbare Aromen z.B. beim Riesling oder Oeil de Perdrix und den Rotweinen ab. Da und dort bleibt eine gewisse Restsüsse vorhanden, die unsere Kunden lieben und wir freuen uns über die schönen Entwicklungen der Rebensäfte. Dank dem frühen Läset sind bereits alle Läsetgeräte geputzt und wieder verräumt. Im Rebberg sind alle Arbeiten vor dem Winterschnitt erledigt und so freuen wir uns auf die Trüelete, das Abschlussfest der Winzer.

September 2011

Die warmen Tage bringen uns den Läset noch schneller ins Haus. Wir fangen am 16.September damit an. Simon schneidet täglich wunderbare Chasselas- Tafeltrauben für unsere Kunden und bereitet sich mit allem auf den frühen Läset vor. Unsere Söhne haben ihre Lehren angefangen und werden dieses Jahr somit zum ersten Mal nicht im Läset mithelfen können. So freuen wir uns auf unsere Läsethelfer von nah und fern.

August 2011

Bevor der Tagebucheintrag fertig ist, haben wir bereits den 20. des Monates. Simon ist mit den Abschlussarbeiten im Rebberg fast fertig und kann sich endlich mehr Zeit für die Weinkundenbetreuung nehmen. Diverse  Apéros finden bei uns im Keller statt. An die Ufer des Bielersees und in die liebliche Weingegend zieht es viele Leute von nah und fern.

Juli 2011

Im Eiltempo wandern wir durch den Juli. Die erste Woche verbrachten wir am Meer in Le Lavandou an der Côte d' Azur und nun ist wieder Büro und Rebenarbeit angesagt. Simon und Mirek beenden die wichtigsten Rebarbeiten vor dem Läset. Ein letztes Mal mähen, für eine optimale Traubenreife die Blätter entfernen, schnüren, zu lange Zweige oben zurückschneiden, gegen Fäulnis spritzen und die zu viel hängenden Trauben für eine reife Ernte wegschneiden. Wir hoffen auf einen schönen Sommer für unseren frühen Septemberläset. Ab jetzt zählen die hagelfreien schönen Tage mit den eher kühlen Nächten für eine gute Ernte.

Juni 2011

Endlich haben wir etwas Regen bekommen, es war dringend nötig. Die Reben haben wegen des warmen und trockenen Wetters viel früher als sonst geblüht. Geht es auch dieses Jahr nach der Regel, dass 100 Tage nach dem Blühen der Läset ist, können wir uns auf einen Läset Mitte September einstellen. Wir sind gespannt, wie die Entwicklung der Reben in diesem Jahr weitergeht. Simon und Mirek sind mit der Schnurmaschine unterwegs. Mit Schnüren werden die Triebe aufgebunden, so dass es einfacher zum Einziehen in die Drähte geht. In der Rebschule wachsen die neu veredelten Stöckli langsam an. Wegen der grossen Hitze haben die Pflanzen eine eher schwierige Antriebsphase hinter sich. Für die Rebschule ist das momentane abwechlungsweise Wetter sehr gut. In dieser schönen Zeit haben wir auch viele Besuche unserer Kundschaft und kleinerer Gruppen, die unsere Gegend besuchen und gerne die Bielerseeweine degustieren.

Mai 2011

Es ist immer noch sehr trocken und die Vegetation ist dank dem warmen Wetter bereits 2 Wochen  im Vorsprung. Simon hat mit unserem Mitarbeiter Mirek aus Polen mit dem Ausbrechen begonnen. In der Rebschule wird die neue Produktion fürs 2012 bei Temperaturen gegen die 30°Grad während ca. 3Wochen vorgetrieben. Anschliessend kommen die aufgepfropften Reben aufs Feld, mehr dazu später. Die fertig veredelten Rebsetzlinge werden bis zu ihrer Pflanzung  im gekühlten Container gelagert und die Rebbauern können sie jederzeit bei uns abholen. Immer mehr gibt es aber auch Privatpersonen, die sich in ihrer Freizeit mit Reben befassen und für sich einen kleinen Rebberg pflanzen oder eine Pergola. Auch sie können ihre Reben bei uns bestellen und holen. In der letzten Aprilwoche haben wir den neuen Jahrgang abgefüllt. Nun steht noch das Etikettieren an. Bald ist der 2010er für unsere Kundschaft bereit!

April 2011

Es gibt unterschiedlichste Arbeiten zu erledigen: die geschnittenen Rebruten an die Drähte binden, morsche Stickel und Pfähle ersetzen, Drähte spannen, das geschnittene Rebenholz mit der Maschine hacken, um die Rebstöcke jäten, mähen etc. Im Weinkeller werden die Weine nochmals degustiert, darüber debattiert, letzte Vorbereitungen fürs Abfüllen getroffen, Material bestellt, die Etiketten gedruckt, die Weinkundenkarte neu kreiert. Viele Stöcklikunden holen nun ihre Rebsetzlinge für die Neupflanzungen und wir hoffen alle trotz den kommenden Osterfesttagen auf Regen und Nass.

© 2017 Weingut Brunnmühle Twann